Автор: | 6. марта 2018

Martin Thoma. Geboren 1980 in Berlin, M.A. der Germanistischen Linguistik, Älteren Deutschen Philologie und Kunstwissenschaft. Mitglied der bilingualen Autorengruppe „Moabiter Dichter“. Lebt und arbeitet freiberuflich als Journalist, Autor, Singer-Songwriter und Fotograf in Berlin.



Der Seelenverkauf

Anatoly Krynsky Illustrationen zu «Mephistopheles. Die Geschichte einer Karriere» Klaus Mann.

Ich:  Äh, ja. Ich würde gern meine Seele verkaufen.
Teufel: Ja.
Ich Also der Lack ist stellenweise schon ein bisschen ab, aber das ist nur äußerlich. So insgesamt würde ich den Zustand als einen guten gebrauchten Zustand bezeichnen.
Teufel: Hhmm.
Ich:  Also ich denke, ein bescheidenes regelmäßiges Einkommen, dass ich mir keine Sorgen wegen Miete, Versicherung etc. machen muss, auch mal ausgehen kann und mal in Urlaub fahren, mir mal was Schönes kaufen kann, nichts Großartiges, ganz bescheiden alles, also ich denke, das sollte schon drin sein. Und eben zusätzlich noch so ein bisschen Ruhm und Bedeutung. Also, das muss jetzt nicht sofort sein und auch gar nichts Grandioses, nur dass es, wenn ich dann einmal nicht mehr bin, noch so ein paar Leute gibt, die sagen: Ja, er hat auch als Künstler was geschaffen, was so seine Berechtigung hatte, ein kleiner Faden nur im großen Gewebe, aber ohne diesen Faden wäre es eben doch ärmer gewesen. So in etwa. Und eine Frau, eine Freundin, oder genauer gesagt: drei. Also zunächst mal schon eine feste Beziehung, die will ich auch gar nicht in dem Sinne betrügen jetzt, aber es wäre halt gut, wenn da noch zwei zusätzlich wären, die mich komplett bedingungslos wollen, weil ich so toll bin. Davon zwei, nicht mehr. Ja, also, das wäre mein Preis. Ich denke, es ist ein faires Angebot.
Teufel Sehen Sie, Herr Thoma, wenn ich Interesse hätte, hätte ich Ihnen ein Angebot gemacht. Sie brauchen Ihre Seele nicht verramschen. Es wird Sie Ihnen trotzdem niemand abkaufen. Bitte nehmen Sie das nicht persönlich. Aber ich kaufe so eine Seele doch nicht nur, um sie dann in irgendeinem Abstellkeller in der Hölle einstauben zu lassen. Die Lager laufen eh schon über. Sie haben ja keine Vorstellung. Ich erkläre Ihnen das kurz. Mein Geschäft funktioniert ganz einfach: Ich erwerbe, zu meistens recht günstigen Konditionen, Seelen auf der Erde und verkaufe sie mit Gewinn weiter an die gefallenen Engel in der Hölle. So ein gefallener Engel braucht im Schnitt eine Seele im Jahr, wobei er auch gut mal ein paar Jahrzehnte ohne eine neue Seele auskommen kann. Aber jedes Jahr eine Seele, das ist ideal. Da ist er ganz glücklich mit und macht mir keinen Ärger. Nun haben wir bekanntlich die Situation, dass die Menschenmenge exponentiell immer weiter zunimmt, während unser Bestand an gefallenen Engeln seit 100 000 Jahren auf dem gleichen niedrigen Niveau stagniert. Heißt: Es gibt ein Überangebot an Seelen, die hier nicht gebraucht werden. Sicher, ein bestimmter Typ Seele geht natürlich immer. Nach so richtig rabenschwarzen Seelen, da lecken sich meine Engel die Finger: Hitler geht natürlich immer, auf diesem Niveau haben wir durchaus noch Bedarfe. Aber was Ihre Seele betrifft, Herr Thoma, entschuldigen Sie die drastische Formulierung, nur wenn ich mich diplomatischer ausdrücke, verstehen es die Leute leider nie: ihre Seele können Sie sich in die Haare schmieren. Da interessiert sich hier keine Sau für, wirklich keine Sau. Guten Tag.
Ich:  A…au…augenblick mal: Ich habe eine schwarze Seele! Für wen halten Sie sich eigentlich, das abzustreiten? Sie sind ja offensichtlich schon nach 100 000 Jahren Hölle komplett betriebsblind. Und so einer will mir was über meine Seele erzählen. Mord, Vergewaltigung, Folter, Verrat, Heuchelei, Hass, Hass, Hass auf Leute, die ich nicht mal kenne, und auf Leute, die gut zu mir waren, auf, auf gar keine Leute, auf Fische und Käfer, auf kleine Kinder von kleinen Haustieren von kleinen Kindern, das steckt alles da drin, in meiner Seele. Das ist ja schon kein Spaß mehr, das ist richtig dreckig, mit so was rumlaufen zu müssen. Und das ist nur der leicht zugängliche Teil, der Teil, von dem ich nicht so genau Bescheid weiß, den kann ich gar nicht beschreiben, aber manchmal, manchmal …
Teufel Ist mir bekannt. Tun Sie mir bitte einen Gefallen und ersparen Sie uns die Details. Ich habe langjährige Erfahrung in dem Geschäft, ich weiß das sehr wohl einzuordnen. Ihre Seele ist biederes Mittelmaß, und wir haben hier unten keinerlei Verwendung für so etwas.
Ich:  Ach, Sie können mich mal. Aber ich bin froh, eigentlich bin ich froh. Sie haben mir die Augen geöffnet, doch wirklich. Ich will meine Seele jetzt auch gar nicht mehr verkaufen. Ich werde von nun an hart an mir arbeiten. Ich habe ein neues Ziel: Ich werde ein besserer Mensch werden. Und ich werde mich reinigen, ganzheitlich. Gründlich und geduldig, bis der ganze Dreck raus ist, bis ich eine saubere Seele habe, eine unveräußerliche reine Seele. Und die Menschen werden in meine Augen sehen wie in klare Brunnen, und meine Worte werden ihnen sein wie Quellwasser dem Verdurstenden, und ich werde freigiebig jedem alles geben, was ich habe. Und wenn ich dann sterbe, wird Gott mich im Himmel willkommen heißen, und ich werde vor ihn treten und sagen: „Herr, zu lange schon duldet Ihr das schamlose Treiben der gefallenen Engel dort unten in der Hölle. Herr, lasst die himmlischen Heerscharen antreten, und ich werde sie in die letzte Schlacht führen gegen das dämonische Geziefer aus dem stinkenden Anus der Unterwelt. Der Zeitpunkt ist gekommen.“ Und dann werde ich mit dem Feuer des Glaubens die Hölle ausradieren bis auf die letzte gefallene Seele, dass nichts von ihr bleiben wird, nicht einmal eine Erinnerung. Und immerwährender Friede wird herrschen.
Teufel Gott ist tot.
Ich:  Was?!
Teufel:  Das wisst ihr doch. Wenn ihr einmal ehrlich in euch hineinhören würdet! Aber ihr belügt euch ja am liebsten selber. Vor Hunderten Jahren habt ihr ihm den Kopf abgeschlagen. Man nennt es Aufklärung und so weiter, alles hinlänglich bekannt, und dahinter gibt es keinen Weg mehr zurück. Der Schwanz zuckt manchmal noch. Er scheint da so eine Art zweites kleines Gehirn drin zu haben, wie diese Riesensaurier – die sind auch schon ne Weile tot. Ein guter Rat: Versucht ein bisschen froh darüber zu sein. Vor allem darüber, dass Gott tot ist. Darüber, dass die Saurier tot sind, natürlich auch. Die Menschen, die jeden Morgen in dem Wissen aufgewacht sind, dass ihre Seele von Geburt an verdorben und das einzige, was sie dagegen tun können, totaler Gehorsam und Unterwerfung ist, die waren nicht glücklicher als ihr. Wer etwas anderes behauptet, lügt.
Ich:  Aber mir geht es doch oft auch so: Ich weiß, dass ich schuldig werde, mit jedem Schritt, den ich tu. Gesetzt den Fall, ich wollte mal auf die Straße gehen: Ich müsste mir eine Hose kaufen, denn ohne würde ich mich schämen, und, selbst wenn ich mich nicht schämen würde, ich müsste es trotzdem tun, denn sonst würde man mich festnehmen. Die Hose wäre von Kinderarbeitern gewebt worden aus Baumwolle, die Sklaven gepflückt haben, dabei wären zwei Flüsse, die Lebensgrundlage von 10 Millionen Menschen und 50 Milliarden Tieren waren, vergiftet worden und das Erdklima um weitere 0,5 Milligrad erwärmt. Reich geworden an der Sache wäre eine Gruppe von vielleicht 20 bösen Menschen. Und ich frage mich: Wenn du mit einem dieser 20 tauschen könntest, würdest du es tun? Und ich lausche in meine Seele hinein, und sie antwortet nicht, aber das tut sie mit flammenden Schriftzeichen. Und ich weiß genau: Keine Antwort ist auch eine Antwort. Das ist doch alles böse und dreckig und stinkend, und es kommt mitten aus uns, aus jedem einzelnen Menschen, die sind alle nichts wert, und ich auch nicht, selbstverständlich. Wobei: einen kleinen Bonus muss ich mir zugestehen wegen der Reflektiertheit, auch wenn sie dem ungeübten Leser verworren erscheinen mag. Eine Freundin sagte mir, mein innerster Kern sei der Kern eines Massenmörders. Genau das ist es, was sie gemeint hat. Genau das.
Teufel Netter Versuch. Aber Sie werden Ihre Seele hier nicht loswerden, Herr Thoma.
Ich:  Ach, was weiß ich! Seele ist doch Quatsch! Was soll das überhaupt sein?
Teufel Schwer zu sagen. Ich versuch’s mal: Eine Hypothese über die Beschaffenheit der Gesamtheit aller der Elemente eines Individuums, deren Existenz sich nicht empirisch nachweisen lässt.
Ich:  Puuhhh! Dann bestreite ich, dass es so etwas überhaupt gibt.
Teufel Eine absolut vertretbare Position.
Ich:  Das hilft mir. Ich glaube, das hilft mir. Diese Vorstellungen von den Dingen unter den Oberflächen, die machen einen wahnsinnig.
Teufel Sprechen Sie mit mir?
Ich:  Das tu ich doch schon die ganze Zeit.
Teufel Tja.
Ich:  Ja, Sie machen mich auch wahnsinnig! Zur Hölle mit Ihnen!
Teufel: Hihi!
Ich:  Da stimmt doch was nicht. Gott soll tot sein, aber du lebst. Doch was bist du denn bitte schön anderes als die Negation von ihm? Wenn er tot ist, bist du überflüssig wie ein Kropf.
Teufel Ja, leider. Und ich sag dir, es ist ein scheiß Gefühl! Und jetzt sind wir also wieder per Du. Kein Problem, duz mich einfach. Hach ja, wir sind doch zwei richtig arme Säue!
Ich:  Du bist ein Gewinner. Du hast Gott überlebt. Wahrscheinlich beherrschst du die Welt.
Teufel Gott hat sich selbst überlebt, und die Welt beherrscht niemand. Die Welt ist Chaos.
Ich:  Aber das ist doch die Essenz vom Satanismus und so, dass die Welt Chaos ist. Das ist doch genau deins.
Teufel Wer mich als Ersatzgott anbetet, hat ja wohl gar nichts kapiert. Und im Chaos gibt’s eben keinen Herrscher. Im Chaos bin ich überflüssig wie ein Kropf. Da bist du doch eben schon selbst drauf gekommen, jetzt fall doch nicht wieder dahinter zurück.
Ich:  Danke. Du hast Recht. Ich könnte mich langsam auch von dir verabschieden. Dann könnte ich mich allein ins Chaos begeben, und die Welt wäre nicht besser oder schlechter als vorher, und ich wäre es auch nicht, aber vielleicht wäre ich freier.
Teufel Aber du musst eine Ordnung da rein bringen, sonst verschluckt es dich.
Ich:  Aber wäre das schlimm, wenn es mich verschlucken würde?
Teufel So schlimm, dass du es nicht aushalten würdest. Es wäre die Hölle.
Ich:  Mir ist das alles zu viel. Kannst du mir irgendeinen brauchbaren Gott empfehlen, der noch nicht tot ist?
Teufel Viele Leute glauben an die Liebe, und manche haben auch ganz gute Erfahrungen damit gemacht.
Ich:  Die Liebe? Das ist nicht dein Ernst.
Teufel Na ja, sagen wir so: Ficken.
Ich:  Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin! Diese aufgesetzte Abgeklärtheit ist doch zum Speien!
Teufel Diese „aufgesetzte Abgeklärtheit“ würde ich als einsetzende Aufgeklärtheit bezeichnen.
Ich:  Du laberst und laberst und laberst.
Teufel Das ist mein Wesen. Du kannst ewig mit mir diskutieren, ich liebe das. Das war doch der große Unterschied zu ihm. Mit ihm konnte man nicht diskutieren. Ihm konnte man sich nur unterwerfen, ihn anbeten, ihn bitten, dass er einen erhören würde, sich voll und ganz seiner Gnade ausliefern und sich dann in das Fügen, was er entscheidet, und daran glauben. Mit mir musst du diskutieren und mit mir musst du verhandeln. Zu wenige wissen das zu schätzen. Sie wollen nichts anderes, als sich unterwerfen.
Ich:  Das hört sich ja fast ein bisschen gekränkt an?
Teufel Neihein, auf keinen Fall! Das ist absooluut in Ordnung so! Da habe ich kein Problem mit. Ich meine, eigentlich ist man ja nicht Teufel geworden, weil man geliebt werden möchte. Man wird Teufel, weil man dagegen ist, gegen das Herrschende und noch mehr gegen den Opportunismus, der es an der Macht hält.
Ich:  Noch ein Widerspruch. Opportunismus ist doch Survival of the fittest: der Angepassteste überlebt. Das ist doch Darwinismus, die Welt ohne Gott, für die du stehst.
Teufel Ja. Aber ich bin dagegen.
Ich:  Du bist gegen dich selbst?
Teufel Der Teufel muss auch gegen sich selbst sein.
Ich:  Wofür bist du dann?
Teufel Für die Freiheit.
Ich:  Ich bin fürs Ficken.
Teufel Das schließt sich nicht notwendigerweise aus. Nur habe ich damit nichts zu tun. Es kommen ja immer mal wieder auch Leute zu mir, die so ein bisschen sexuell frustriert sind. Und die wollen dann Sex gegen Seele oder so etwas in der Art. Da sind sie bei mir an der falschen Adresse. Ich bin die Schlange. Ich bin die Klügste. Das ist ein Problem. Bevor ich kam, herrschten paradiesische Zustände, Eva und Adam fickten wie die Tiere. Was ich dann getan habe, kannst du nachlesen. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass eine höhere Bewusstseinsstufe möglich ist, und dann wurde die ganze Sache irgendwie furchtbar kompliziert und verkopft. Das wollte ich nicht. Ich bin für Wahrheit und Klarheit und Nacktheit und für Sexualität, die nicht gesellschaftlich reglementiert ist. Aber offenbar habe ich da mal wieder das Böse gewollt und das Gute geschaffen. Ich kann mit einigem Recht von mir behaupten, dass eigentlich ich es war, der „die Liebe“ erfunden hat. Obwohl dieses zweifelhafte Verdienst immer mal wieder gern andere für sich in Anspruch nehmen. Ich meine: Ich habe euch zu einem göttlichen Bewusstsein verholfen, und was macht ihr? Ihr schämt euch. Hat Gott sich jemals geschämt? Nein. Es gibt so viele Dinge an euch Menschen, die ich einfach nicht verstehe.
Ich:  Weißt du was? Ich will meine Seele nicht mehr verkaufen. Ich würde sie gern tauschen. Nein, hör mir erst zu! Du hast doch selber gesagt, dass du schon einen Haufen mittelmäßige Seelen lagerst, die eigentlich nur in den Kellerräumen einstauben. Ich gebe dir meine Seele, und du gibst mir irgendeine von denen. Es macht keinen Unterschied, niemandem entsteht ein Schaden, es ist bestimmt kein großer Aufwand. Tu’s für mich.
Teufel Behalt deine Seele doch einfach. Warum willst du sie loswerden, die ist doch noch gut.
Ich:  Tapetenwechsel. Deine Engel wollen jedes Jahr eine neue haben, warum dann nicht auch ich? Und mir reicht schon eine, die ganz genauso mittelmäßig ist wie meine alte.
Teufel: Früher hingen die Leute an ihren Seelen und haben sie nur hergegeben, weil sie sich im Austausch dafür etwas anderes versprochen haben, von dem sie meinten, dass sie es um jeden Preis besitzen müssen. Und du willst deine für nichts eintauschen, gegen eine beliebige, gebrauchte andere, mit der du ganz sicher noch viel weniger klarkommen wirst. Das würde ich erst gerne verstehen, bevor wir hier weiter verhandeln.
Ich:  Früher glaubten die Leute, sie müssten ihre Seele sorgfältig pflegen wegen Gott. Aber Gott ist tot.
Teufel Gott ist tot. Na und? So eine gut gepflegte Seele, das ist doch ein Wert an sich! Da brauchst du doch keinen beschissenen Gott für, der dir hinterher ein Zertifikat überreicht: „Der Inhaber dieser Urkunde ist berechtigt in das Himmelreich einzugehen. i.A. Petrus“! Das ist doch Bullshit!
Ich:  Das sehe ich aber anders.
Teufel Meine Güte! Ich versteh euch nicht! Ich versteh euch einfach nicht!
Ich:  Das macht doch nichts. Tu mir einfach den Gefallen. Anders komm ich halt nicht weiter.
Teufel Ich finde, das geht nicht. Ich frage mal meinen Stellvertreter, was er dazu meint.
Ich:  Tun Sie das.

 

Продажа души
Перевод с немец­кого Феликса Фельд­мана

Анатолий Крын­ский Иллю­страции к «Мефи­сто­фель. История одной карьеры» Клауса Манна.

Я Э-э, так вот. Я охотно продал бы свою душу.
Чёрт Слушаю.
Я Конечно, лак местами потускнел, но в целом я бы оценил её состо­яние как хорошее.
Чёрт Хммм.
Я В общем я рассчи­тываю за неё на скромный и регу­лярный доход, который избавил бы меня от забот о найме жилья, стра­хо­вании и т.п. Ну, и, разу­ме­ется, чтоб он давал мне возмож­ность куль­тур­ного досуга и отпуска. Не исключаю и покупки. Скромные, без сомнения, но всё же и они должны быть учтены. Немного уважения и славы также не поме­шают. Я не наста­иваю, чтобы это насту­пило немед­ленно и выгля­дело гран­ди­озно. Однако, хоте­лось бы, когда меня уже не будет на земле, чтобы нашлось несколько людей, которые бы сказали: «да он, как творец, создал нечто значи­тельное. Пусть его вклад − скромная нить в большом полотне куль­туры, но без этой нити она была бы беднее». Прибли­зи­тельно так.
Да! Женщина, т.е. подруга, мне также нужна. Лучше всего не одна, а три. Я имею в виду, конечно, прочную связь и без наме­рения обмана кого-либо из них, но всё же допол­ни­тельно двоих, которые безого­во­рочно меня бы хотели, поскольку я прекрасен. Всего только двоих, не больше. 
Такова моя цена. Дума­ется, это честное предложение.
Чёрт Видите ли, господин Тома, если бы я был заин­те­ре­сован в вашей душе, то сделал бы вам пред­ло­жение. Вам и не следо­вало зани­жать цену на душу. На неё всё равно никто не клюнет. Пожа­луйста, не воспри­ни­майте это лично, но я покупаю их не для того, чтобы хранить в какой-нибудь поза­бытой кладовке ада. Они у меня и так уже переполнены. 
Вам трудно это понять? Я объясняю вкратце.
Моя фирма функ­ци­о­ни­рует совсем просто. Я приоб­ретаю на земле, в боль­шин­стве случаев на выгодных усло­виях, души и выгодно пере­продаю их дальше падшим ангелам в аду. В среднем падший ангел нужда­ется по одной душе на год. Причем он может обхо­диться без новой души также хорошо несколько деся­ти­летий. Но одна душа на год, это идеально. Тогда он счастлив и не достав­ляет мне хлопот. Однако, теперь ситу­ация такова, что наро­до­на­се­ление возрас­тает экспо­нен­ци­ально все выше, а наш контин­гент падших ангелов уже сто тысяч лет оста­ётся на том же низком уровне. В резуль­тате возникло избы­точное пред­ло­жение душ, не имеющее здесь спроса. Конечно, на опре­де­ленный тип душ спрос всегда имеется. По поводу таких иссиня-черных душ мои ангелы обли­зы­вают себе паль­чики. Скажем, Гитлер идет, есте­ственно, на «ура». На этом уровне потреб­ность у нас ещё оста­ётся. Что же каса­ется вашей души, господин Тома, уж изви­ните за грубость, поскольку, если я выра­жаюсь дипло­ма­тично, люди, к сожа­лению, не пони­мают: вы можете засу­нуть её себе в задницу. Здесь, у нас никакая свинья ею не заин­те­ре­су­ется. В самом деле. Ни одна свинья. Так что всего доброго.
Я A… ммм… одну минутку. У меня-то она и есть черная! И кого вы пыта­е­тесь пере­спо­рить? Откро­венно говоря, вы уже в течении ста тысяч лет пребы­вания в аду стра­даете благодушием. 
И этот хочет расска­зать мне нечто о моей душе. Убий­ства, насилия, пытки, измена, лице­мерие, нена­висть, нена­висть, нена­висть к людям, которых я даже не знаю, и к людям, которые были благо­склонны ко мне. Нена­висть даже к рыбам и насе­комым, к младенцам людей и к малышам домашних животных. Всё это здесь, всё это в моей душе. Да, конечно, это больше не удоволь­ствие, и жить с этим действи­тельно грязно и трудно. Но ведь оно лишь малая часть, часть, в которой я в точности и не разби­раюсь… но иногда, иногда…
Чёрт Мне всё известно. Пожа­луйста, сделайте одол­жение и сэко­номьте время на подроб­но­стях. У меня большой опыт в этом деле, я очень хорошо могу это оценить. Ваша душа − сред­не­обы­ва­тель­ского уровня, и не найдёт ника­кого приме­нения у нас в аду. 
Я Ах, вполне возможно, что вы и меня знаете. Но я радуюсь. Собственно, я рад. Вы открыли мне глаза. В самом деле. Теперь я нисколько и не хочу прода­вать душу. Отныне я буду реши­тельно рабо­тать над собой. У меня есть новая цель: я стану лучшим чело­веком. И я буду чистить себя фунда­мен­тально, осно­ва­тельно и терпе­ливо, покуда вымету всю грязь из души, пока не очистится она и станет не подле­жащей продаже. А люди будут смот­реть в мои глаза как в чистый источник, и мои слова станут им родни­ковой водой умира­ю­щему от жажды. Я буду готов добро­вольно отдать каждому всё, что у меня есть. И когда я умру, Бог примет меня на небе, а я стану перед ним на колени и скажу : «Господи, Вы уже так долго терпите бесстыдные поступки падших ангелов там внизу, в аду. Господи, позвольте небесной рати высту­пить, я поведу их в последнюю битву против демо­ни­че­ских пара­зитов из зловон­ного ануса преис­подней. Время пришло». И я сожгу огнём веры ад до последней падшей души, так что даже воспо­ми­нание не оста­нется от этого мира. И воца­рится царство Божие.
Чёрт Бог мертв.
Я Что?!
Чёрт Вам же это известно. Если бы, если бы вы однажды и честно загля­нули в душу! Но вы пред­по­чи­таете обма­ны­вать самих себя. За сотни лет вы Его обез­гла­вили. Назвали эту казнь эпохой Просве­щения и так далее. Всё это доста­точно известно, и нет больше возврата назад. Хвост иногда вздра­ги­вает. Он, кажется, имеет ещё небольшой мозг внутри, подобно дино­заврам, которые, впрочем, также давно мертвы. Совет вам: попы­тай­тесь радо­ваться этому. Прежде всего, тому, что Бог мертв. По поводу дино­завров, разу­ме­ется, тоже. Люди, которые каждое утро просы­па­ются в сознании, что душа их с рождения испор­чена и един­ственное, что они могут пред­при­нять, это безгра­ничное послу­шание и подчи­нение, не более счаст­ливы, чем вы. Кто утвер­ждает обратное, лжёт.
Я Я часто испы­тываю чувство вины и знаю, что виновен повсе­дневно. Например, такой случай. Я собрался купить себе брюки, так как ходить без брюк стыдно. Но даже если бы я и не стыдился, то всё равно должен был бы сделать это, иначе меня бы на улице аресто­вали. Однако, эти брюки были сшиты детскими руками из хлопка, который собрали, по суще­ству, рабы. При этом две реки, сред­ства к суще­ство­ванию 10 милли­онов людей и 50 милли­ардов животных, были отрав­лены, а темпе­ра­тура Земли подня­лась на следу­ющие 0,5 милли­грамм. Обога­ти­лась же на этом кучка людей порядка, пожалуй, в двадцать злых человек. И я задаю себе вопрос: если б ты мог поме­няться местами с одним из них, сделал бы ты это? Пытаюсь загля­нуть в свою душу, услы­шать её ответ, но она молчит или отве­чает востор­женно-огнен­ными намё­ками. Мне стано­вится понятно, что любой ответ это, собственно, не ответ.
Всё это, факти­чески, зло да грязь, и дурно пахнет и исходит из инстинкта каждого чело­века, и все люди ничего не стоят. Разу­ме­ется, и я в том числе. Всё же небольшую скидку себе я бы позволил из-за способ­ности рефлексии в себя, если даже неопыт­ному чита­телю она кажется путанной. Моя подруга однажды сказала, что ядром моей души явля­ется каче­ство воен­ного преступ­ника. И она права.
Чёрт Любо­пытная попытка само­оценки. Но вы не осво­бо­ди­тесь здесь от Вашей души, господин Тома.
Я Ах, да что мне известно? Душа – всё это чепуха! Но что же оно такое?
Чёрт Объяс­нить сложно. Но я попы­таюсь: пред­по­ло­жение о свой­стве сово­куп­ности всех элементов инди­ви­дуума, суще­ство­вание кото­рого эмпи­ри­чески подтвер­дить невозможно.
Я У-ух! Тогда я оспа­риваю, что вообще имеется нечто в этом роде.
Чёрт Вполне прием­лемая позиция.
Я О! Это выводит меня из затруд­ни­тель­ного поло­жения. Я верю, это поможет мне. Эти поверх­ностные пред­став­ления о вещах делают каждого безумным. 
Чёрт: Мы на Вы друг с другом?
Я Я делаю это все время. 
Чёрт Ну.
Я Вы и меня делаете безумным! Чтоб Вы в ад провалились!
Чёрт Хи-хи!
Я Все же, что-то здесь неверно. Бог вроде бы мертв, но ты-то живешь. Собственно, что же ты такое, если не Его отри­цание? Если же он мертв, то и ты излишен, как болез­ненный зоб.
Чёрт Да, к сожа­лению. И я говорю тебе, это зловонное чувство! И вот теперь мы снова на «ты». Нет проблем, говори мне запросто «ты». Мы, увы, оба две действи­тельно бедные души! 
Я Но ты побе­ди­тель. Ты пережил Бога. Веро­ятно, ты владеешь миром.
Чёрт Бог пережил самого себя, и никто не владеет миром. Мир - это хаос.
Я Хаос − суть сата­низма и, следо­ва­тельно, мир − это хаос. Это точно твоё.
Чёрт Кто покло­ня­ется мне как запас­ному богу, ничего, конечно, не понял. Ведь в хаосе нет власте­лина. В хаосе я излишен, как болез­ненный зоб. Ты сам добрался до этого. Теперь же не впадай снова в заблуждение.
Я Спасибо. Ты прав. Я бы мог теперь обой­тись и без тебя, само­сто­я­тельно отпра­вив­шись в хаос. И мир был бы не лучше и не хуже, чем раньше, а я вместе с ним. Но, веро­ятно, я был бы, по крайней мере, свободнее.
Чёрт Но тебе пришлось бы внести туда опре­де­лённый порядок, иначе он заглотит тебя.
Я Разве плохо, если он проглотил бы меня?
Чёрт Тем плохо, что ты бы не выдержал. Сущий ад.
Я Это уж слишком. Мог бы ты поре­ко­мен­до­вать какого-либо пригод­ного бога, который еще не мертв?
Чёрт Многие люди верят в любовь, и неко­торые имели в ней неплохой успех.
Я Любовь? Ты серьезно?
Чёрт Ну да, скажем попроще: секс. 
Я Как же я не пришёл к этому раньше! Все же, это зала­танное свобо­до­мыслие тошнит!
Чёрт Я обозначил бы это «зала­танное свобо­до­мыслие» как насту­па­ющую просвещенность.
Я Ты болтаешь, болтаешь, болтаешь.
Чёрт В ней моя суть. Ты можешь диску­ти­ро­вать со мной вечно, я люблю это. Большое различие по отно­шению к Нему. С Ним нельзя было что-либо обсуж­дать. Допу­стимо было только подчи­няться Ему, покло­няться, просить, чтобы он услышал тебя, предо­ста­вить себя полно­стью Его милости и затем прико­вать себя тому, что Он решил и пове­рить в это. Со мною ты можешь всё обсуж­дать и вести пере­го­воры. Слишком немногие умеют ценить это. Они ничего другого не хотят, как подчи­нять себя другим.
Я Надо ли пони­мать это как унижение? 
Чёрт Не-ет, ни в коем случае! Это в порядке вещей! С этим у меня никаких проблем. Собственно, я уверен, что не стал бы чёртом, если бы желал быть любимым. Чёртом стано­вятся как раз наоборот, когда высту­пают против обще­при­ня­того и еще больше − против оппор­ту­низма, который идёт за властью.
Я Ещё одно проти­во­речие. Все же оппор­ту­низм − Survival of the fittest: выжи­вание наиболее приспо­соб­ленных. А это дарви­низм, мир без Бога, за которым ты стоишь.
Чёрт Да. Но я против.
Я То есть, ты против самого себя?
Чёрт: Чёрт и должен быть против себя самого.
Я Тогда за что ты?
Чёрт: За свободу.
Я А я за секс.
Чёрт Это не исклю­чает одно другого. Только я не имею ничего общего с этим. И ко мне приходят сексу­ально озабо­ченные люди. И они хотят секса взамен души или чего-то в этом роде. Тогда они ошиб­лись адресом. Я − змей. Я − самый умный. В этом проблема. Прежде чем я появился, господ­ство­вали райские порядки. Ева и Адам сово­куп­ля­лись как животные. То, что я сделал тогда, ты можешь пере­чи­тать. Я указал им, что возможна более высокая ступень сознания. И тогда всё вдруг ужасно услож­ни­лось и оказа­лось постав­ленно на голову. Я не хотел этого. Я сделал это ради правды и ясности, обна­жён­ности и сексу­аль­ности, которая не регла­мен­ти­руема обще­ственно. Но, откро­венно говоря, полу­чи­лось, что, желая зла, я породил добро. С неко­торым правом я могу утвер­ждать, что, собственно, я и был тем, кто изобрёл «любовь». Хотя оказа­лось, что эти сомни­тельные заслуги исполь­зуют для себя снова и охотно другие. Я думаю, что возвысил вас до боже­ствен­ного сознания, а вы что делаете? Вы стыди­тесь. Стыдился ли Бог когда-нибудь? Нет. Он дал так много лишнего вам, людям, чего я просто не понимаю.
Я Знаешь? Я больше не хочу прода­вать душу. Я охотно её обменяю. Нет, ты выслушай меня! Сам же говорил, что хранишь кучу посред­ственных душ, которые пылятся у тебя в подвалах. Я даю тебе свою душу, а ты мне взамен какую-либо из них. Никаких потерь и ника­кого ущерба каждой стороне. Сделай это для меня.
Чёрт Сохрани её для себя. Почему ты хочешь от неё осво­бо­диться. Она ведь хороша. 
Я Смена деко­раций. Твои ангелы хотят иметь каждый год новую, почему также и не я? И меня удовле­творит одна, такая же посред­стве­ненная, как моя старая. 
Чёрт Раньше люди держа­лись за свои души и только отда­вали их, так как наде­я­лись в обмен полу­чить кое-что иное, к чему стре­ми­лись любой ценой. Ты хочешь обме­нять на ничто, на любую бывшую в употреб­лении, с которой, опре­де­ленно, приоб­ре­тёшь гораздо меньше. Я хотел бы понять это, прежде чем мы продолжим торговаться.
Я Раньше люди верили, и они должны были забо­титься о душе ради Бога. Но Бог мертв. 
Чёрт Бог мертв. Ну и? Такая вполне ухоженная душа сама по себе ценность! Да ты и не нужда­ешься в каком-то дряном боге, который бы выдал тебе свиде­тель­ство: «Владелец этого доку­мента право­мочен войти в царство небесное. И.о. Пётр»! Всё это фигня!
Я Я считаю иначе.
Чёрт Чёрт побери! Я вас не понимаю! Я просто не понимаю вас!
Я Не имеет значения. Сделай одол­жение. В противном случае я не сдви­нусь ни на йоту.
Чёрт Не могу. Я посо­ве­туюсь со своим заме­сти­телем. Спрошу что он думает по этому поводу.
Я Сделай это.